Neobiota
Neophyten
Gebietsfremde Pflanzen, sogenannte Neophyten, erreichen auf unterschiedlichsten Wegen unsere Natur. So können sich beispielsweise Samen oder sprossfähige Pflanzenteile in importiertem Pflanzgut oder Substrat verstecken und so aus anderen Ländern in die Schweiz gelangen. Aber auch die absichtliche Einfuhr fremder Pflanzen führt zu einem vermehrten Auftreten von Neophyten in der Schweiz.
Arten, die sich nicht an unsere klimatischen Bedingungen anpassen können, stellen kein Problem darf. Anders sieht es bei invasiven Arten aus. Sie etablieren sich rasch und verdrängen einheimische Pflanzenarten. Einige Arten enthalten Giftstoffe, die das Leben von Menschen und Tieren gefährden können. Wieder andere, wie der Götterbaum und der Japanische Staudenknöterich, können Infrastrukturschäden verursachen.
Das Einjährige Berufkraut ist einer der häufigsten invasiven Neophyten in Reinach. Durch seine bis zu 50'000 Flugsamen verbreitet es sich sehr effizient. Auf ökologisch wertvollen Flächen breitet es sich rasant aus und verdrängt einheimische Arten.
Übersicht invasive Neophyten
Konzept invasive Neophyten der Gemeinde Reinach
So helfen Sie mit
- Invasive Neophyten aus Ihrem Garten entfernen und durch einheimische Arten ersetzen
- Invasive Neophyten in Neophytensäcken mit dem Kehricht gratis entsorgen
Bei den Einwohnerdiensten und der Abteilung Bau und Planung können kostenlose Neophytensäcke bezogen werden. Die gefüllten Säcke (ausschliesslich Neophyten) können, wie der Hauskehricht, zur Abholung durch die Kehrichtabfuhr deponiert werden.
Ergänzende Informationen finden Sie im Flyer des Kantons Aargau.

Asiatische Hornisse
Die invasive, gebietsfremde Asiatische Hornisse verbreitet sich sehr schnell in der Schweiz. Sie bedroht einheimische Insekten, wie zum Beispiel Wild- und Honigbienen.
Die Asiatische Hornisse darf nicht mit der einheimischen Europäischen Hornisse verwechselt werden. Die Asiatische Hornisse ist im Vergleich zur Europäischen Hornisse etwas kleiner und hat einen dunkleren Körper. Die Asiatische Hornisse baut im Frühling kleine, kugelförmige Nester an wettergeschützten Orten im Siedlungsgebiet. Im Sommer und Herbst zügeln sie in grössere Nester in Baumkronen.
Melden Sie verdächtige Hornissen oder Nester mit Foto auf der nationalen Meldeplattform unter asiatischehornisse.ch.
Kontakt
Haben Sie Fragen? Die Neobiota-Ansprechpersonen der Gemeinde Reinach helfen Ihnen gerne weiter:
Doris Kyburz
doris_kyburz@bluewin.ch
062 771 10 11
Silvan Kyburz
silvan.kyburz@sac-homberg.ch